Gewonnen!

Beruflich nutze ich ein iPad und einen BlackBerry. Android kenne ich nur vom Hörensagen. Das iPad ist komfortabel, keine Frage. Aber doch recht groß, ein iPod dagegen wieder zu klein. Etwas nervig finde ich, dass ich keinen Zugang zum Dateisystem habe. Zwar gibt es ein paar Apps, die dieses Mangel teilweise ausgleichen, aber eben nur teilweise. Bei Android soll das ja alles anders sein.

Im BASE_camp Unter der Linden hatte ich Gelegenheit beim Preview das BaseTab auszuprobieren - und an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Wenn ich mir das nach der Aufnahme angesehen hätte, dann hätte ich wohl entschieden: Löschen. Bloss nicht online bei YouTube. Aber ich hab's mir nicht angesehen - und weil ich meine E-Mail-Adresse etwas undeutlich geschrieben hatte, erreichte mich auch die Mail vom Baseteam nicht.

Irgendwann habe ich das Video mehr oder weniger zufällig durch einen Tweet gesehen, dann wollte ich auch keinen Rückzieher machen.

Meine Jungs habe ich dann motiviert: Wenn ich das Tab gewinne, dann können sie es gerne haben. Sie haben dann auch fleißig für mein Video Werbung gemacht. Ein Zweittab ist zwar schön, aber nur dann, wenn alle in der Familie schon eins haben. ;)

Nun warten wir gespannt auf die Ankunft des Tabs.

Update: Denise von Base hat auf dem Base-Blog den Gewinner bekannt gegeben. Da könnt Ihr Euch auch das Video ansehen. 

Posted from Berlin, Germany
 

Belegprüfung.

Hört sich harmlos an, oder? Mal eben die Abrechnung durchsehen, Kontoauszüge vergleichen und gut. Dann geht der Tagesordnungspunkt bei der Eigentümerversammlung schneller.

Für diesen Vorgang hat sich der Begriff Belegprüfung eingebürgert.

Das Gesetz schreibt dazu:

Der Wirtschaftsplan, die Abrechnung über den Wirtschaftsplan, Rechnungslegungen und Kostenanschläge sollen, bevor über sie die Wohnungseigentümerversammlung beschließt, vom Verwaltungsbeirat geprüft und mit dessen Stellungnahme versehen werden. (§ 29 Absatz 3 WEG)

Der Verwaltungsbeirat soll beim Verwalter nicht nur die Belege prüfen, sondern die komplette Buchführung unserer WEG.

Mit Buchführung habe ich in Vereinen so einige Erfahrung. Kassenprüfung heißt das da üblicherweise. Geht bei einem kompetenten Kassenwart schnell, so nach rund zwei Stunden ist man durch. Der Kassenwart wird gerne auch Schatzmeister genannt, obwohl die meisten Vereine, die ihren Kassenwart Schatzmeister nennen, keine Schätze zu meistern haben.

Die Belegprüfung hat von halb fünf nachmittags bis gegen elf nachts gedauert. Ärgerlich waren Fehlbuchungen, die die Übersichtlichkeit doch deutlich erschwert haben.

Ein paar Punkte sind offen geblieben, die dann auf der Versammlung diskutiert werden müssen. 

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Abschluss nach langen Wochen

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Nach dem ich vor einigen Wochen die Tiefbauverwaltung auf ein 80-cm-Schlagloch aufmerksam gemacht hatte, ist kurz vor Ostern die Straßendecke wieder verschlossen worden. 

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Rama-Jule ist tot

Rama-Jule ist tot. Sie starb den Designertod. Das Design-Tagebuch nachruft: "Damit verabschiedet sich das legendäre "Rama-Mädchen“, das über viele Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Darstellungen und Variationen das Gesicht dieser Marke geprägt hat."

 

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Foto: Illion (CC BY-SA 3.0), Trauerrand von mir

Der Rama-Beratungsservice teilt mir auf Anfrage mit, dass man "mit dem neuen Rama Look eine neue fröhliche, natürliche Familienwelt kommunizieren" will. Nun gut, das ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, bei dem sich eine Margarine-Konzern ein bisschen überhebt. Es gibt immer mehr Single-Haushalte. Die sollen wohl eher Butter oder andere Streichfette kaufen.

Kleiner Ausflug in die Statistik: Das Statistische Bundesamt weiß, dass ein alleinlebender Mann 448g Margarine und andere pflanzliche Fette (ohne Öle) im Monat verzehrt, eine alleinlebende Frau 404g. Paare mit zwei ledigen Blumen Kindern unter 18 Jahren hingegen 1143g.

Ich habe zwar Familie, fühle mich von dem neuen Look aber nicht angesprochen. Die Jule hat unseren Kühlschrank bereichert. Diese Blumen sind beliebig und könnten auf jeder Discounter-Margarine zu Hause sein. Keiner würde den Unterschied merken. Und: Ich will keine Blume sein.

Das "Alleinstellungsmerkmal im Kühlregal" ist weg, wie Wolle in den Kommentaren des Design-Tagebuchs richtig anmerkt.

Schade. Mein Leben ohne Rama beginnt.

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Karte der Tiefbaumaßnahmen

Open Data geht anders. Das weiß ich. Aber dennoch habe ich den Versuch gewagt, die Straßenbaumaßnahmen aus der Investitionsplanung 2011-2015 für den Bezirk Reinickendorf auf einer Karte zu visualisieren.

 


Investitionsplanung 2011-2015 Straßenausbau auf einer größeren Karte anzeigen

 

Echte Open-Data-Experten können das besser.

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Investitionsplanung in der Bezirksverordnetenversammlung

"42 12 / 738 23

Die Fahrbahn (überwiegend Kleinpflaster) befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Die Tragfähigkeit entspricht nicht den Anforderungen der Verkehrsbelastung. Die Gehwege sind teilweise unbefestigt sowie schadhaft. Der Neubau ist aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Lärmschutzes erforderlich und beinhaltet die Planung von Radwegen.

Die Maßnahme unterliegt dem Straßenausbaubeitragsgesetz.

Die Gesamtkosten betragen 1.200 T€. Die Bauzeit beträgt zwei Jahre mit einer ersten Rate in 2015 in Höhe von 300 T€. Die Planung geht von Bauverwaltungskosten in Höhe von 75.960 € aus."

 

Das ist die eher knappe Begründung für den Neubau unserer Straße, die im Rahmen der umfangreichen Investitionsplanung 2011 bis 2015 bei der Bezirksverordnetenversammlung am 6. April im Rathaus Reinickendorf zur Abstimmung steht. 

Hier die Unterlagen zum Download, da sie im Informationssystem des Bezirks nur schwer zu finden sind:

Der Bezirk muss die Investitionsplanung übrigens machen, weil ... 

"Nach § 31 Abs.1 der Landeshaushaltsordnung (LHO) in Verbindung mit Nr. 1.4 und 1.5 zu § 31 der Ausführungsvorschriften zur Landeshaushaltsordnung (AV LHO) stellt die Senatsverwaltung für Finanzen die Investitionsplanung als Teil der Finanzplanung des Landes Berlin jährlich neu auf. Dabei sind entsprechend Nr. 1.6 zu § 31 AV LHO und Nr. 3.1 Anlage 2 zu § 31 AV LHO Anmeldungen einzureichen."

Noch Fragen dazu?

 

In der Sache wird nun klarer, dass der Göschenplatz auch dabei ist und zusammen mit der Cyclopstraße grunderneuert wird. Das ist für unsere Anliegerbeiträge wahrscheinlich eher günstig, da dort auf engem Raum (wenig Straßenmeter) viele große Häuser stehen. 

Aber vor der Realisierung ist noch die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin. Dem CDU-Kandidaten Frank Henkel kann man auf www.richtig-fuer-berlin.de Themen für das Wahlprogramm vorschlagen.Das Straßenausbaubeitragsgesetz gibt's da schon, aber das werde ich noch ausbauen. 

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Baustelle

Das Loch ist fast wieder zu. Zunächst wurde die Absperrung aufgestellt, ein paar Tage später dann noch etwas vergrößert. Heute dann die eigentliche Arbeit. Leider konnte ich nicht dokumentieren, was da wirklich gemacht wurde.

Im Zusammenhang mit dem bereits hier und hier thematisierten Straßenneubau interessiere ich mich für den Unterbau der Straße. Ist das wirklich Beton? Oder was ist das unter dem Kopfsteinpflaster? Es wäre hilfreich, wenn ich da von den Lesern in den Kommentaren Hinweise bekommen könnte.

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Begutachtet, vermessen und abgesperrt

Das Schlagloch wurde begutachtet, vermessen- und dann erst einmal abgesperrt. Sicher ist sicher.   

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80 cm-Schlagloch

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Das Loch ist rund 80 cm tief, nicht breit. Mal sehen, wie lange es dauert, bis es geflickt repariert wird. 


Größere Kartenansicht

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Eigentümerversammlung. Oder eigentümliche Versammlung.

Nächste Woche ist es wieder soweit. Sogar außerordentlich.

Wir werden außergewöhnlich hohen Wasserkosten auf den Grund gehen. In Berlin sind die Wasserpreise höher als anderswo. Unter anderem deshalb gab es ja das erste erfolgreiche Volksbegehren in der Hauptstadt. Erstaunlicherweise ohne großen Werbeetat, dafür aber mit einer sensationellen Zustimmungsrate.

Die Mitglieder unserer Eigentümergemeinschaft haben über mehr als 10 Jahre den Nachbarn das teure Berliner Wasser geschenkt. Großzügige Geste, aber dennoch irgendwie unnötig. Denn: Die haben ihre eigene Wasserzufuhr.

Aufgefallen ist das niemandem so recht, weder der Verwaltung noch den Eigentümern. Ich bin raus, denn ich wohne erst seit Mitte 2009. Zwischen 20 und 60 Prozent sind zu den Nachbarn geflossen, wenn die zu wenig Druck auf der Leitung hatten. Die Franzosen, denen in den 1980er unsere Wohnungen gehörten, hatten sich ein kompliziertes Leitungssystem ausgedacht. Wahrscheinlich wollten sie besondere Versorgungssicherheit für den Fall, dass die Russen vor der Tür stehen. Oder Verwirrung stiften? Hausmeisterjobs sichern? Tiefbauunternehmen glücklich machen? Je ne sais pas.

Der Bund als Zwischeneigentümer hat alles ordentlich dokumentiert und auch im Grundbuch festgehalten. Offenbar jedoch so verwirrend, dass selbst Juristen es auch nicht verinnerlichten. Und die Verwaltung fand es lange Zeit auch nicht bemerkenswert, dass die Uhr der Wasserwerke Jahr für Jahr einen deutlich höheren Wasserverbrauch anzeigte als die Summe der Zähler in den 20 Wohnungen. Aufgefallen ist dann nur, dass auch dann Wasser aus dem Hahn strömt, wenn das Hauptventil geschlossen ist. Komische Sache, dachte man sich. So kam alles raus.

Teufelswerk - Devils Trick

Teufelswerk von Getrud K. on flickr.com

Die Begeisterung der Nachbar hält sich in Grenzen, denn schließlich wollen wir jetzt den einen oder anderen Euro für die überlassenen Kubikmeter zurück.

Mal sehen, wie die Miteigentümer den Sachverhalt beurteilen. Hoffentlich bleiben die Wutbürger zu Hause...

Posted from Berlin, Germany